Challenge No. 1 - Signale auf dem Prüfstand
Jedes Jahr beginnt sehr ähnlich...
Kennst du das auch?
Du nimmst dir etwas vor, wie „öfter trainieren“, „endlich konsequenter sein“ oder „dieses Mal wirklich dranbleiben“, um bestimmte Verhaltensweisen abzustellen, weil sie dich einfach nerven oder Signale zu üben, die bisher nicht wirklich gut funktionieren.
Und die ersten Tage fühlt sich alles gut an. Du bist motiviert und hast die Hoffnung, dass sich jetzt etwas verändert...
Doch dann kommt der Alltag zurück, dein Terminkalender füllt sich schneller, als du "Stopp!" rufen kannst und – dein Hund zieht immer noch an der Leine, hört nicht auf den Rückruf oder frisst alles vom Boden.
Ich sage dir jetzt, warum das oft so ist - meist liegt es am Fundament der Klarheit.
Und ich bin ganz ehrlich – auch mir waren bis vor wenigen Wochen einige entscheidende Fakten noch nicht so klar, wie sie es hätten sein sollen - bis zu meiner Weiterbildung bei Katrin Scholz Mitte Dezember. Sie hat mir einen ordentlichen, wenn auch liebevollen Tritt in den Allerwertesten versetzt.
Denn Überraschung – auch Hundetrainer sind nicht allwissend und vollkommen, sondern dürfen sich regelmäßig reflektieren und weiter lernen, um besser zu werden. Im Laufe der Zeit werden viele – so auch ich – durchaus „betriebsblind“. Und ich habe etwas extrem Wichtiges lernen dürfen, welches ich jetzt an euch weitergeben werde.
Die große Frage im Raum ist – versteht dein Hund dich wirklich?
Und ist dir selbst wirklich klar, was du deinem Hund da kommunizierst?
Es gibt den schönen Ausspruch von Albert Einstein:
"Immer wieder dasselbe zu tun und dabei ein anderes Ergebnis zu erwarten, ist die Definition von Wahnsinn." 🤪
Wenn du deinem Hund mit genau denselben Worten, denselben Abläufen und denselben kleinen oder größeren Unklarheiten begegnest wie bisher – wie soll er dann etwas an seinem Verhalten verändern können?
Und wenn du dich ärgerst und ihn dafür schimpfst oder bestrafst, dass er nicht tut, was du von ihm willst, ohne die beiden Fragen (und noch einige mehr) geklärt zu haben, dann ist das tatsächlich sehr unfair.
Das Fundament der Klarheit entscheidet jeden Tag:
- ob dein Hund dich wirklich versteht
- ob Signale klar oder eher „Pi mal Daumen“ sind
-
ob dein Hund zögert, nachfragt oder nur rät, was du meinst
- und ob Training sich leicht oder dauerhaft anfühlt, als würdest du auf der Stelle treten
Genau hier startet meine neue Mini-Challenge – exklusiv für meine aktuellen Kundinnen und Kunden:
„Signale auf dem Prüfstand“
Keine Sorge, es ist kein neues Training, auch kein „Noch-mehr-trainieren-müssen“.
Sondern erst einmal etwas, das leider oft einfach untergeht – ehrlich und genau hinschauen.
Über den Link unten kannst du dir die Signal-Liste herunterladen.
Und dann kommt der wichtigste Teil dieser Challenge:
👉 eine Woche lang sammelst du ALLE Signale, die du deinem Hund gibst. Egal, ob du sie für wichtig hältst oder nicht.
Wirklich absolut alle Signale, die
- gut funktionieren
- mal so, mal so laufen
- du automatisch sagst
- bei denen dein Hund dich eher fragend anschaut
Bitte nicht aussortieren, bewerten oder verändern.
Einfach nur aufschreiben, was du tatsächlich sagst – im Alltag, beim Training, unterwegs. Wenn das eine Blatt nicht reicht, druck es 2x aus.
Wichtig:
Die vier rechten Kreise auf der Liste lässt du bitte noch leer.
Was es damit auf sich hat, klären wir kommende Woche im nächsten Newsletter. 😉
Diese Challenge ist für euch alle, egal ob
du schon viel probiert hast und endlich verstehen willst, warum manches einfach nicht zuverlässig klappt
oder
du Hunde-Anfänger bist und unsicher darüber, welche Signale wichtig sind und wie man sie umsetzen kann.
Im nächsten Newsletter geht es dann richtig los – und du wirst möglicherweise schon beim Sammeln merken, warum dein Hund manchmal nicht das tut, was du meinst. 🐕✨
Natürlich steht es dir frei, mitzumachen oder alles beim Alten zu lassen…
Im Vor-Ort Unterricht allerdings werden wir uns in jedem Fall damit befassen.
Seid gespannt!
Hier kommt der Link: Signal-Liste